Jedes Jahr im Winter steigert sich der Hass der Schüler um 100%.
Das liegt daran, dass jeder die kalte Realität dieser Welt zu spüren bekommt, wenn er sich morgens in eisiger Kälte aus seinem warmen Bett schälen und auf den Schulweg machen muss. Meistens geht der Schlaf anschließend im Unterricht mit offenen Augen weiter. Spätestens in der Pause sieht man dann etliche Schüler, denen es ähnlich gut geht, und unterhält sich darüber, wie wertvoll doch eigentlich der Schlaf und wie grausam der Winter doch ist, vor allem um 7.00 Uhr morgens.
Der Wecker klingelt, man steht ganz normal auf, bis einen die Kälte wie ein Schlag trifft und einen zurück in das warme Bett wirft. Erst wenn man merkt, dass es langsam unmöglich wird noch pünktlich zu kommen, springt man vom Bett, als ob die Erde beben würde, zieht sich an, putzt die Zähne, packt die Schultasche und ab in die kalte Welt, der Blick auf die Uhr zeigt: Das alles ging innerhalb von einer halben Minute.